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Blähungskoliken

In den ersten Lebenswochen fordern Säuglinge ihre Eltern oft durch anfallartige Schrei-Attacken infolge von erschwertem Einschlafen und häufigem Aufwachen kurz darauf. Haben Sie Geduld mit ihrem Kind, das viele Eindrücke verarbeiten und seinen individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus erst finden muss. Auch das Verdauungssystem Ihres Babys ist noch dabei, sich an die von außen kommende neue Nahrung zu gewöhnen.

Besonders häufig schreien Kinder in der Zeit zwischen 16 und 24 Uhr. Da sich die Ursache der Koliken meist nicht eindeutig ausmachen lässt, müssen Sie als Eltern ausprobieren, womit sie Ihrem Baby am besten Linderung verschaffen können.

Wann zum Arzt?

Wenn sich die Beschwerden nicht bessern oder bei unklaren Beschwerden

Was hilft Babybäuchen?

Rhythmus

Sie können Ihr Baby dabei unterstützen, einen Rhythmus zu finden, indem Sie ihm Rhythmus vorleben. Bei vielen Säuglingen bewährt es sich, vom „Stillen nach Bedarf“ langsam auf regelmäßige Stillzeiten überzugehen. Zusätzlich dankt es Ihnen das Kind, wenn es nach einer Wachperiode wieder zur Ruhe kommen darf. Da sich ein Säugling noch nicht abgrenzen kann, ist er mit vielen Außeneindrücken schnell überfordert und braucht Ihre Hilfe. 

Wärme

Auch Wärme hat eine ausgleichende Wirkung. Probieren Sie, wie Ihr Kind auf ein warmes Traubenkernsäckchen, Wollunterwäsche und vor allem auf warme Wollsöckchen reagiert. 

Baucheinreibung

Wenn Sie den Bauch Ihres Babys mit einem hochwertigen Pflanzenöl einreiben (z.B. Olivenöl), fördern Sie die Darmtätigkeit und helfen so bei Blähungsbeschwerden. Auch das „Radfahren“ mit den Beinchen lindert die Beschwerden. 

Carum carvi comp. Säuglingszäpfchen 

Zur Beruhigung bei Schreiattacken durch Blähungen. Sie enthalten bewährte verdauungsfördernde und beruhigende Heilpflanzen wie Kümmel und Kamille. Sie wirken entblähend und entkrampfend, lindern Unruhezustände und Schlafstörungen, die mit den Bauchkrämpfen einhergehen.